Tilibou · Pompon hat Angst vor dem Tatü-tata (Nino le Pompier)
🚒 Nino le Pompier · Feuerwehrgeschichte

Pompon hat Angst vor dem Tatü-tata

⏱ 11 min · 👶 ab 3 Jahren

Eine Gutenachtgeschichte für Kinder. Morgen ist Fest in Schönhügel, und die Feuerwache zieht mit Groß-Rot durch die Straßen, Blaulicht an und Sirene eingeschaltet. Alle freuen sich darauf, nur einer nicht: Pompon, der Hund der Feuerwache, verkriecht sich ganz tief in seinem Stiefel, sobald er das Wort Sirene hört. Seine Ohren legen sich an, seine Schnauze zittert, und er will nicht mehr herauskommen. Denn Groß-Rots echte, schrille Sirene tut ihm weh in den Ohren. Ein Hund hört viel weiter und viel lauter als wir: Was uns nur ein bisschen laut vorkommt, wird für ihn zu einer Mauer aus Lärm. Und morgen wird diese Mauer eine ganze Stunde lang durchs ganze Dorf ziehen. Man versucht es mit Streicheln und Leckerlis: Pompon nimmt das Leckerli und geht zurück in seinen Stiefel. Man versucht es mit Ohrenschützern: Er schüttelt sie ab und versteckt sich noch tiefer. Da werden alle still, und Nino stellt die Frage, die noch niemand gestellt hat. Muss sich vielleicht nicht Pompon an den Lärm gewöhnen, sondern der Lärm sich an Pompon anpassen? Zusammen mit Marco drehen sie die Lautstärke herunter, runden den Klang ab, verlangsamen das Tempo, bis ein ganz leises Tatü-tata entsteht, das mehr einem Schlaflied als einem Alarm gleicht. Im Lauf der Geschichte versteht dein Kind, dass man ein ängstliches Herz nie zwingt, und dass man die Welt um jemanden herum verändern kann, statt von ihm mehr Mut zu verlangen. Es ist außerdem die Folge, die von der Geburt des berühmten leisen Tatü-tata von Schönhügel erzählt, das man in jeder anderen Geschichte der Kollektion wiederhört. Am nächsten Tag zieht Pompon ganz vorne mit, die Ohren hoch erhoben, stolz wie nie, zum Klang des Tatü-tata, das er selbst mit erfunden hat. Und abends, zurück an der Feuerwache, stellen sich die Stiefel auf, vom größten zum kleinsten, während Pompon sich in seinem eigenen zusammenrollt, diesmal ohne zu zittern. Niemand sagt zu Pompon, dass er übertreibt, und niemand verlangt von ihm, ein mutiger, großer Hund zu sein. Man hört ihm zu, sucht nach einem Weg, probiert etwas anderes aus: Diese Art, eine Angst ernst zu nehmen, statt sie kleinzureden, ist der ganze Geist der Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und währenddessen zieht das neue, leise Tatü-tata durchs Dorf, ohne ein einziges Baby aufzuwecken. Eine Feuerwehrgeschichte ohne Bildschirm, gedacht für Kinder ab 3 Jahren, ideal zum Zuhören schön kuschelig zur Schlafenszeit, im Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten, ohne jemanden zu wecken. Alle Tilibou-Gutenachtgeschichten auf

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