Tilibou · Der gefallene Stern am Ende der Welt (Tom le Pirate)
🏴‍☠️ Tom le Pirate · Piratengeschichte

Der gefallene Stern am Ende der Welt

⏱ 21 min · 👶 ab 3 Jahren

Gutenachtgeschichte für Kinder und große Sonderfolge der Staffel Tom der Pirat. An diesem Morgen sticht die Königliche Sardine mit vier statt zwei Seeleuten in See: Tom hat seine besten Freunde Alban und Marceau eingeladen. Kaum hat er ihnen Moustache vorgestellt, den runden Kraken aus der Teekanne, und die Truhe mit den neunzehn Andenken geöffnet, da landet eine von Kinderhand gefaltete Karte an Deck. Sie kommt von einem kleinen Mädchen, das sich jeden Abend bei demselben Stern etwas wünscht, dem ganz unten am Himmel. In dieser Nacht ist er ins Meer gefallen, und nun hat der Himmel ein Loch. Bei Tom werden Karten gesungen, und diese hier singt: «Segle bis ans Ende, wo das Blau aufhört, der Stern ist ins Wasser gefallen, bring ihn zurück zu seinem Fest.» Kurs auf das Ende der Welt. Dort ist das Dunkel dicht, denn sonst hat der Stern genau diese Ecke des Meeres beleuchtet. Marceau, der Sanfte, der immer bemerkt, was niemand ansieht, entdeckt unter Wasser ein winziges Leuchten: Étincelle, nicht größer als eine Kinderhand, fast erloschen. Die erste Idee geht daneben: Alban, der Flinke, der gut klettern kann, wirft Étincelle vom Ausguck zum Himmel hinauf, doch der Stern fällt mit einem weichen Platsch zurück ins Wasser. Und Moustache, der Angst im Dunkeln hat, spritzt vor Schreck seine Tinte. Da hält Tom alles an und stellt endlich die richtige Frage: Warum kommt Étincelle nicht nach oben? Weil er schon einmal gefallen ist und Angst hat, wieder zu fallen. Und weil er sich für zu blass hält, um noch gesehen zu werden. Marceau verspricht ihm, dass sein Platz da oben, ganz schwarz und leer, noch auf ihn wartet. Einen Stern ersetzt man nicht. Und die Tinte von Moustache, die sonst alles verdirbt, wird zum schönsten Nachthimmel der Welt. Auf diesem Schwarz traut sich Étincelle endlich zu leuchten, der Himmel sieht ihn, und er steigt von allein hinauf. Zwanzigstes Andenken: eine Prise Sternenstaub. Diese längere Sonderfolge ist für das Einschlafritual gemacht. Sie bringt zwei neue Freunde in Toms Welt und gibt deinem Kind einen beruhigenden Gedanken mit. Wer helfen will, kommt allein und in Eile nicht weit. Gemeinsam und ganz langsam geht es viel besser. Und was man für seine Schwäche hält, wie Moustache seine Tinte, kann genau das sein, was den anderen gefehlt hat. Eine Gutenachtgeschichte ohne Bildschirm, für Kinder von 3 bis 5 Jahren, zum Zuhören beim Schlafengehen, im Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten, ohne jemanden zu wecken. Alle Tilibou-Gutenachtgeschichten auf

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